Bilder-Gespräche 11.11.2019

Heute haben wir uns in einer kleineren Runde getroffen, da ein Teil der Klasse diese Woche in einem Musikprojekt eingebunden ist. So konnten wir uns in drei gemischte Tisch-Gruppen aufteilen und anhand von großen Bildercollagen ins Gespräch miteinander kommen. Was sehen wir auf den Bildern, woran lässt uns das denken, wie war es damals, wie ist es heute…? Über diese Bilder als Inspirationen ist ein reger Austausch entstanden und wir konnten wieder viele neue Dinge von einander erfahren. Die Biografien waren Thema, aber auch persönliche Interessen und Familiensituationen. Und es traten einige interessante Details zu Tage, zum Beispiel, dass man in der DDR viele Jahre auf ein Auto warten musste – oder dass es heute im Klassenraum keine schwarze Tafel und Kreide mehr gibt, sondern ein weißes Bord, auf dem man mit Stiften schreibt.

Schule früher und heute 4. 11. 2019

Nach einer langen Pause durch Herbstferien und andere Schulprojekte haben wir uns heute endlich wieder in großer Runde im Seniorenheim getroffen. Alle Plätze waren besetzt und in einem Stuhlkreis haben wir uns darüber unterhalten, wie sich die Erfahrungen von der Schule früher von heute unterscheiden. Über manche Fakten haben wir sehr gestaunt: zum Beispiel darüber, dass einige SeniorInnen lange Schulwege von bis zu einer Stunde Fußweg hatten. Und dass sie während des Krieges bei Fliegeralarm schnell in Deckung gehen mussten, manchmal auch mitten auf dem Feld. Die Jugendlichen konnten von neuen Schulfächern oder Schulabschlüssen berichten, die es früher noch nicht gab. Und erstaunlicher Weise haben nicht nur die Älteren schon einmal eine Strafe mit dem Stock in der Schule erlebt – auch in Herkunftsländern mancher SchülerInnen gab es diese Form der „Erziehung“. In Deutschland sind diese Praktiken heute zum Glück nicht mehr erlaubt …

Zum Abschluss haben wir uns noch darüber ausgetauscht, welche Schulabschlüsse die SeniorInnen gemacht haben und was die Zukunftswünsche der Jugendlichen sind. Alles sehr interessant …

Die Bedeutung von Namen 30.9.2019

Heute kommen unsere leuchtenden Namensschilder das erste Mal so richtig zum Einsatz. Erst werden sie aus einem Zylinder gezogen und die dazugehörigen Personen erraten und dann geht es um die Bedeutung der Namen. In Zweiergruppen erzählen wir uns gegenseitig, was wir über unsere Namen wissen und stellen dann in der Runde vor, was wir über unsere Nachbar*innen gelernt haben. So ist nun zum Beispiel klar, dass Ursula „die Bärin“ und Ali „der Hohe“ bedeutet, und Imme Immelmann ihren besonderen Namen durch die Heirat mit ihrem Mann bekommen hat – in der übertragenen Bedeutung hat die „Biene“ damit zum „Imker“ gefunden 😉

 

Namensschilder 23.September 2019

Der zweite Besuch in der Seniorenresidenz. Da es eine Menge Namen zu lernen gibt, wenn sich dreißig Leute neu begegnen und sie dazu aus ganz verschiedenen kulturellen Hintergründen kommen, greifen wir auf ein bewährtes Mittel zurück: Namensschilder. Doch diese sind bei uns nicht einfach irgendwelche weißen anonymen Dinger – nein, wir basteln unsere Namensschilder gemeinsam. Und dabei ist so einiges an kreativem Gestalten möglich. Wer Hilfe braucht, bekommt sie vom Nachbarn und so lernen sich alle Bastelnden ganz nebenbei schon ein bisschen besser kennen. Und da heute Herbstanfang ist, singen wir dazu noch „Bunt sind schon die Wälder“.

Ein neues Brückenbauer-Jahr beginnt 16. September 2019

Seit Beginn des Schuljahres bereiten sich die Jugendlichen der neunten Klasse der Quinoa-Schule im Unterrichtsfach Interkulturelles Lernen auf ihren Besuch im Seniorenheim vor. Und heute ist es endlich soweit: Das erste Kennenlernen mit den teilnehmenden Senior*innen findet in der großzügigen Lobby der Seniorenresidenz Haus Pankow statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde lockert sich die Stimmung durch ein lustiges interkulturelles Begrüßungsspiel. Danach lernen sich jung und alt bei ersten kurzen Einzelgesprächen kennen. Und es gibt erstaunlich viel Gesprächsstoff …

Zum Dank verabschieden sich die jungen Leute anschließend mit einer Rose bei ihren Gesprächspartner*innen. Alles in allem ein sehr hoffnungsvoller Auftakt für die kommenden Monate!

 

Dankeschön! 17.6.2019

Wir möchten uns bei allen Beteiligten und Unterstützer*innen des Brückenbauer-Projekts für die schöne gemeinsame Zeit und die wunderbare Vernissage bedanken. Es war ein sehr gelungener Abschluss des Projekts in den historischen Räumen der Bibliothek am Luisenbad. Alle Schüler*innen sind gekommen und sechs Senior*innen und ihre Begleiter*innen vom Senioren Centrum haben diesen besonderen Ausflug und Anlass sehr genossen. Marie, Chiara und Tatjana haben von ihren Erfahrungen im letzten Schuljahr berichtet und viel Applaus geerntet. Als Dankeschön konnten alle Beteiligten eine Auswahl von Bildern des Projekts mit nach Hause nehmen.

Die Bilder der Ausstellung sind noch bis zum 5.8.2019 für alle Bibliotheksbesucher*innen zu sehen.

Wir danken auch Michel Links für die schönen Fotos von der Vernissage…

Fotoausstellung 17.6. – 5.8.2019

Vernissage am 17. Juni 2019 von 10-11 Uhr

im Puttensaal der Bibliothek am Luisenbad, Badstraße 39, 13357 Berlin

Nach einem Schuljahr intensiver Begegnungen zwischen den Jugendlichen der Quinoa Schule und Senior*innen des Senioren Centrums Am Schäfersee gibt es nun eine gemeinsame öffentliche Abschlussveranstaltung: Die Eröffnung einer Fotoausstellung in der Bibliothek am Luisenbad. Die Ausstellung zeigt besondere Momente der gemeinsamen Aktivitäten, bei denen sich alle Beteiligten im Laufe der Zeit kennen und schätzen gelernt haben.

Zur Vernissage werden die Schüler*innen und Senior*innen anwesend sein und von ihren Erfahrungen innerhalb des Projekts erzählen. Wir freuen uns auf alle Interessierten!

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