Erste Wochen des neuen Schuljahres 2021/2022

Vor wenigen Wochen hat das neue Schuljahr und damit unser Unterricht in der Quinoa-Schule begonnen. Wir freuen uns sehr über unsere tolle neue Schülergruppe und sind gespannt, was das kommende Jahr an spannenden und lehrreichen Erfahrungen für uns bereithält.

Wir hoffen, mit den Schülerinnen und Schülern bald endlich wieder ins Seniorenheim gehen zu können. Zum Glück sieht die derzeitige Lage dank Impfungen und Schnelltests ja ganz gut aus.

Den Grundstein für unsere Begegnungen haben wir bereits in den vergangenen Unterrichtsstunden gelegt. Wir haben viel über das Thema Pflege älterer Menschen gelernt: zum Beispiel, dass es unterschiedliche Pflegegrade gibt. Um als pflegebedürftiger Mensch Hilfe zu bekommen, braucht man einen Pflegegrad. Die Pflegegrade gehen vom Pflegegrad 1 bis zum Pflegegrad 5. Je höher der Pflegegrad eines Pflegebedürftigen ist, desto höher sind die Kosten für die Pflege, die von der Pflegekasse übernommen werden. Den Pflegegrad ermittelt ein Gutachter bei einem Besuch des Pflegebedürftigen.

Wenn feststeht, welchen Pflegegrad der Pflegebedürftige hat, können die Hilfen beantragt werden. Es kann zum Beispiel ein Helfer oder eine Helferin zu einem Arzttermin mitkommen oder ein Platz in einem Seniorenheim beantragt werden.

Nächste Woche haben wir einen Termin mit einem Mitarbeiter der Pflegestützpunkte in Berlin. An die Pflegestützpunkte, von denen es ganz viele in Berlin gibt, kann man sich wenden, wenn man Hilfe bei der eigenen Pflege oder der von Angehörigen benötigt.

Corona-Schutz-Maßnahmen seit 2.3.2020

Seit Anfang März gibt es in der Seniorenresidenz Haus Pankow besondere Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor dem Corona-Virus. Aus diesem Grund konnten die Jugendlichen nicht mehr zu Besuch kommen. Stattdessen haben wir uns bis zum Beginn der Schulpause am 17.März im Unterricht mit den Themen Leben im Alter, Demenz und neue gesetzliche Beschlüsse zur Sterbehilfe beschäftigt. Wir haben dazu zum Beispiel einen Dokumentarfilm geschaut, angeregte Diskussionen geführt und theaterpädagogische Spiele gespielt. Nun hoffen wir, dass es nach den Osterferien zumindest mit dem Unterricht weitergehen kann und wir in nicht allzu weiter Ferne auch bei schönem Wetter die Senior*innen wieder besuchen können. Wir wünschen allen bis dahin gute Gesundheit!

Fasching 24.2.2020

Am heutigen Rosenmontag, der als ein närrischer Höhepunkt gefeiert wird, haben wir uns mit der Geschichte des Karnevals beschäftigt. Der Großteil der Jugendlichen und die in Berlin aufgewachsenen Senior*innen zeigten anfänglich eher Skepsis bis Ablehnung gegenüber dem alljährlichen Geschehen in den Hochburgen des Karnevals, des Faschings bzw. der Fastnacht. Erstaunt bis verwundert wurde von den Anwesenden aufgenommen, dass sich in allen Kulturen des Mittelmeerraums ähnliche Feste, die meist mit dem Erwachen der Natur und des Frühlings in Zusammenhang stehen, historisch nachweisen lassen.

Begleitend zur Geschichte der Maskerade fanden die Senior*innen und Jugendlichen auf dem Tisch diverse Halb-, Ganz- und Tiermasken, Bilder aus diversen Kulturen, quer durch die Zeitgeschichte und Kostümbeispiele an den Wänden. Es wurde auf Gutdünken sortiert, wie alt wohl welche Maske sein mochte und zu welcher Kultur sie zu zählen sei. Ein spontanes Spiel mit Masken fand an diesem Montag aus Zeit- und Platzmangel leider nicht statt. Es wurde dafür wahrlich be-Geist-ert im Nachklang im Mittwochunterricht mit den Jugendlichen nachgeholt.

 

Stadt Land Gegenstand 27.1.2020

Auch heute wurde das Treffen von einigen Schülerinnen vorbereitet. Sie haben Stadt Land Fluss mit eigenen neuen Kategorien vorbereitet und allen die Regeln erklärt. An vier Tischen wurde daraufhin angeregt gespielt – und auch wenn die jungen Leute oft schneller schreiben konnten, gingen als punktemäßige Gewinner doch zum großen Teil die Senior*innen hervor!