Ein neues Jahr 6.1.2020

Unser erstes Treffen im Jahr 2020. Heute haben wir uns darüber ausgetauscht, welche Wünsche wir für das neue Jahr haben. Und damit diese Wünsche vielleicht leichter in Erfüllung gehen und andere sie auch sehen können, haben wir sie auf buntes Papier geschrieben und an hübsche Frühlingszweige gehängt. Viele von uns wünschen sich Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit für das neue Jahr. Es gab aber auch individuelle Wünsche wie den einen Freund zu bekommen, den Großvater im Ausland zu besuchen oder viel Geld zu haben. Mal sehen, was alles in Erfüllung gehen wird!

Weihnachtsfeier 16.12.2019

Dank Runas aufwändig gestalteter schöner Einladungen waren heute zu unserer Weihnachtsfeier viele SeniorInnen und auch alle SchülerInnen anwesend. Wir waren knapp über dreißig Menschen und unsere Weihnachtstafel war so lang, dass man die Tür nicht schließen konnte. Auf ihr war schöne weihnachtliche Deko verteilt und natürlich am wichtigsten: unsere vielen selbstgebackenen Plätzchen! Als Auftakt haben wir „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen – ein Lied, das vor allem die jungen Leute gut kennen, aber schließlich konnten auch alle anderen mitklatschen oder mitsingen.

Die Anregung über Weihnachtsbräuche miteinander zu plaudern, hat eine große Gesprächsrunde eröffnet. Es wurde von christlicher Weihnacht in den verschiedenen Familien und dem Umgang in muslimischen Haushalten damit erzählt. Dann ging es über in Frage und Antwort zu muslimischen Ritualen, Feiertagen und Festen (Ramadan, Zucker- und Opferfest) bis zu germanischem Brauchtum und zu verschiedensten Neujahrsbräuchen: Kein Feuerwerk bei tief gläubig muslimischen Familien, indische kunterbunte Farbpulver und das alte Jahr vertreibende Wasserschlachten im thailändischen Kulturraum …

Am Ende haben die Jugendlichen die Geschichte vom Kleinen Stern vorgelesen und schließlich haben sich alle in die Weihnachtsferien verabschiedet und einander alles Gute für das Neue Jahr gewünscht. Wir freuen uns über diesen gelungen Jahresabschluss und sind schon gespannt auf alle Erlebnisse im Jahr 2020!

Plätzchenbacken 9.12.2019

Heute ging es im Haus Pankow heiß her: Wir haben in großen Mengen Plätzchen gebacken! Leider waren einige Senior*innen erkältet oder konnten mit dem Trubel in unserer ‚Backstube’ nicht so gut umgehen, sodass wir am Ende vor allem in junger Besetzung die Teige gerührt und ausgerollt haben. Aber die Arbeit hat sich gelohnt, wir haben viele leckere Plätzchen für unsere kleine Weihnachtsfeier in der kommenden Woche herstellen können 🙂

Gesprächskarten 25.11.2019

Unser Treffen heute begann mit einem Geburtstagslied für Mathusha, gefolgt von der ‚Ode an die Freude’. Die Jugendlichen haben das für die Senior*innen altbekannte Lied in ihren Musikprojektwochen gelernt und so konnten alle gemeinsam die Europahymne singen.

Anschließend wurden in kleinen Gruppen mit Frage-Karten Gespräche angeregt. „Was würden Sie mit 100.000€ machen?“, „Was darf in Ihrem Kühlschrank niemals fehlen?“, „Lieber Luxusurlaub oder Wildcampen?“ Da gab es auf die vielfältigen Fragen oft interessante Antworten. So waren Runa und Medine zum Beispiel sehr überrascht, dass Frau S. und Frau M. das Wildcampen schöner finden als Luxusurlaub. Am ‚Männertisch’ waren die jungen Leute ganz Ohr, als Dr. K. von seiner Zeit als Soldat im 2. Weltkrieg erzählte. Die Stimmung war insgesamt sehr locker und Jung und Alt haben sich wieder ein gutes Stück besser kennengelernt.

Bilder-Gespräche 11.11.2019

Heute haben wir uns in einer kleineren Runde getroffen, da ein Teil der Klasse diese Woche in einem Musikprojekt eingebunden ist. So konnten wir uns in drei gemischte Tisch-Gruppen aufteilen und anhand von großen Bildercollagen ins Gespräch miteinander kommen. Was sehen wir auf den Bildern, woran lässt uns das denken, wie war es damals, wie ist es heute…? Über diese Bilder als Inspirationen ist ein reger Austausch entstanden und wir konnten wieder viele neue Dinge von einander erfahren. Die Biografien waren Thema, aber auch persönliche Interessen und Familiensituationen. Und es traten einige interessante Details zu Tage, zum Beispiel, dass man in der DDR viele Jahre auf ein Auto warten musste – oder dass es heute im Klassenraum keine schwarze Tafel und Kreide mehr gibt, sondern ein weißes Bord, auf dem man mit Stiften schreibt.

Schule früher und heute 4. 11. 2019

Nach einer langen Pause durch Herbstferien und andere Schulprojekte haben wir uns heute endlich wieder in großer Runde im Seniorenheim getroffen. Alle Plätze waren besetzt und in einem Stuhlkreis haben wir uns darüber unterhalten, wie sich die Erfahrungen von der Schule früher von heute unterscheiden. Über manche Fakten haben wir sehr gestaunt: zum Beispiel darüber, dass einige SeniorInnen lange Schulwege von bis zu einer Stunde Fußweg hatten. Und dass sie während des Krieges bei Fliegeralarm schnell in Deckung gehen mussten, manchmal auch mitten auf dem Feld. Die Jugendlichen konnten von neuen Schulfächern oder Schulabschlüssen berichten, die es früher noch nicht gab. Und erstaunlicher Weise haben nicht nur die Älteren schon einmal eine Strafe mit dem Stock in der Schule erlebt – auch in Herkunftsländern mancher SchülerInnen gab es diese Form der „Erziehung“. In Deutschland sind diese Praktiken heute zum Glück nicht mehr erlaubt …

Zum Abschluss haben wir uns noch darüber ausgetauscht, welche Schulabschlüsse die SeniorInnen gemacht haben und was die Zukunftswünsche der Jugendlichen sind. Alles sehr interessant …

Die Bedeutung von Namen 30.9.2019

Heute kommen unsere leuchtenden Namensschilder das erste Mal so richtig zum Einsatz. Erst werden sie aus einem Zylinder gezogen und die dazugehörigen Personen erraten und dann geht es um die Bedeutung der Namen. In Zweiergruppen erzählen wir uns gegenseitig, was wir über unsere Namen wissen und stellen dann in der Runde vor, was wir über unsere Nachbar*innen gelernt haben. So ist nun zum Beispiel klar, dass Ursula „die Bärin“, Ali „der Hohe“ und Imme „Biene“ bedeutet.